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Emotionale Mitarbeiterbindung

Arbeitgeberattraktivität auf der emotionalen Ebene

Emotionale Mitarbeiterbindung

Emotionale Mitarbeiterbindung


Emotionale Mitarbeiterbindung, man könnte sie auch emotionale Mitarbeiterverbundenheit nennen, ist der wichtigste Ansatzpunkt dafür, dass die guten Mitarbeiter bleiben.

In dem bei Edenred erschienen Fachartikel Mitarbeiterbindung: So was von emotional! beschreiben wir, wie attraktive Unternehmen ihre Aktivitäten der Mitarbeiterbindung emotional ausrichten.

Wir bieten Ihnen zudem ein kostenloses Analysetool an, mit dem Sie den Status Quo der emotionalen Mitarbeiterbindung ermitteln und visualisieren.

Wettbewerbsfaktor Arbeitgeberattraktivität

Es ist dem demografischen Wandel und dem resultierenden Fachkräftemangel geschuldet, dass immer mehr Unternehmensleitungen die Arbeitgeberattraktivität als bedeutsamen Wettbewerbsfaktor erkennen. Arbeitgeberattraktivität ist zweifellos eine sehr subjektive Angelegenheit: „Attraktivität liegt im Auge des Betrachters“, weiß der Volksmund. Was ist der Grund, warum ein Arbeitnehmer einen bestimmten Arbeitgeber als attraktiv empfindet – und ein anderer nicht?

Das Wörtchen „empfindet“ beinhaltet schon die Antwort: Arbeitgeberattraktivität hat etwas mit Empfindungen, Gefühlen und Emotionen zu tun. Bekanntlich fällen wir Menschen den größten Teil all unserer Entscheidungen „aus dem Bauch heraus“, also auf der emotionalen Ebene. In Marketing und Vertrieb ist dies seit Jahrzehnten bekannt und wird konsequent genutzt. Auch in Employer Branding und Personalmarketing wird diese Erkenntnis in jüngster Zeit immer häufiger umgesetzt.

Emotionale Mitarbeiterbindung

Neben der extern wirksamen Arbeitgeberattraktivität existiert auch eine Attraktivität als Arbeitgeber nach innen. Hierfür steht der Begriff Mitarbeiterbindung. Arbeitnehmer, die sich dem Unternehmen emotional verbunden fühlen, glänzen nicht nur durch hohe Verbleibsdauer im Unternehmen, geringe Fluktuation und niedrige Fehlzeiten. Emotional gebundene Arbeitnehmer zeichnen sich auch durch hohes Engagement im Sinne der Unternehmensziele und besondere Performance aus.

All dies trifft auf Mitarbeiter, die das Unternehmen rational an sich gebunden hat, nicht zu. Wer wegen Geld kommt, geht auch wegen Geld: Diese Mitarbeiter sind stets „auf dem Sprung“. Sie informieren sich ständig über Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt und sind schnell fort, sobald sie in dem Arbeitgeberwechsel Vorteile für sich vermuten.

Langfristig unwirtschaftlich: Rationale Mitarbeiterbindung

Mit rational wirksamen Maßnahmen gebundene Arbeitnehmer erbringen durchschnittlich geringere Leistungen als ihre emotional gebundenen Kollegen. Auch Eigeninitiative zugunsten des Unternehmens zählt nicht zu den zentralen Eigenschaften derjenigen Mitarbeiter, die primär aus rationalen Erwägungen im Unternehmen verbleiben.

Auf rationaler Ebene wirksame Mitarbeiterbindungsmaßnahmen sind daher wesentlich unwirtschaftlicher als solche, die auf emotionale Mitarbeiterbindung abzielen. Unternehmen, die ihre Mitarbeiter binden und motivieren wollen, befassen sich daher zunehmend mit den Auslösern und Verstärkern der emotionalen Mitarbeiterbindung.

Entscheidend für emotionale Mitarbeiterbindung: Werte und Ziele

Entscheidend für die Ausprägung der emotionalen Mitarbeiterbindung ist die Übereinstimmung der individuellen Werte und Ziele mit denen des Unternehmens. Soziologen bezeichnen einen auf hohem Übereinstimmungsgrad beruhende, emotionale Mitarbeiterverbundenheit als Identifikation. Dafür müssen die Werte und Ziele des Unternehmens zumindest bekannt sein.

Emotionale Mitarbeiterbindung: Drei Kennzeichen

Emotionale Mitarbeiterbindung ist gekennzeichnet durch

  1. hohe Bereitschaft, sich für das Unternehmen in besonderem Maße einzusetzen
  2. starkes Bedürfnis danach, die Bindung zum Unternehmen für immer aufrechtzuerhalten
  3. hoher Grad an Übereinstimmungen der Ziele und Werte

Das erste Kennzeichen lässt erahnen, dass emotionale Mitarbeiterbindung sich sehr positiv auf Engagement und Leistungsbereitschaft auswirkt. Das zweite verdeutlicht, dass es bei ausgeprägt emotionaler Mitarbeiterbindung nur selten zum Weggang kommt. Der dritte Punkt zeigt uns die Treiber der emotionalen Mitarbeiterbindung auf – und damit zentrale Ansatzpunkte für geeignete Maßnahmen.

Manche Unternehmensleitungen halten mit ihren Unternehmenszielen hinterm Berg oder trauen sich nicht, ihre handlungsleitenden Werte offen zu bekunden. Sie lassen auf diese Weise nicht nur Chancen liegen, die Belegschaft geschlossen hinter das Unternehmen und dessen Vision, Strategie und Mission zu bringen. Sie vergeben auch wertvolle Potenziale zur Bindung ihrer Arbeitnehmer.

Zweifellos geht es nicht um Aussagen in Hochglanzbroschüren oder auf laminierten Blättern, die an den Flurwänden vor sich hin schimmeln, sondern um tatsächlich gelebte Werte. Wenn Sie mehr über emotionale Mitarbeiterbindung erfahren möchten, folgen Sie bitte den unten angegebenen Links.

Links:

Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie mit einem Mitarbeiterbindungs-Experten über emotionale Mitarbeiterbindung in Ihrem Unternehmen und deren gezielte, wirtschaftlich sinnvolle Stärkung sprechen möchten.

WOLF KC Mitarbeiterbindung | Kurz und bündig
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