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Studie: Fachkräftemangel

Mangel an Fachkräften behindert Wachstum


Ungeachtet der noch bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten werden Unternehmen 2011 zahlreiche Stellen schaffen. Insbesondere in Russland, Schweden und Polen sind laut einer soeben veröffentlichten PwC-Studie überdurchschnittlich viele zusätzliche Arbeitsplätze geplant. 23 Prozent der befragten europäischen Unternehmen wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen.

11 Prozent der Unternehmen in Europa erwarten Stellenabbau, 61 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Anzahl Beschäftigter aus. Mit einer Differenz von 12 Prozent zwischen der Zahl der Einstellungen und der Entlassungen ist abzusehen, dass sich der Mangel an Fachkräften enorm verschärft.

Für die PwC-Studie wurden 1.100 Führungskräfte des Personalmanagements in 14 europäischen Ländern und in den USA befragt. Der Mangel an Fachkräften gehört in Deutschland, den USA und Europa zu den größten Herausforderungen im Personalmanagement. Dies bejahen 46 Prozent der Personalmanager, gefolgt von globalen Mobilitätsanforderungen.

Mitarbeiterloyalität noch ausreichend?

Die schwierige wirtschaftliche Situation hat die Loyalität vieler Arbeitskräfte in den letzten zwei Jahren auf eine harte Probe gestellt. Wie sehr sie möglicherweise gelitten hat, wird sich zeigen, wenn sich der Stellenmarkt erholt. Denn der Bestand der vorhandenen Talente reicht hierzulande bei Weitem nicht, fehlende Fachkräfte schränken sowohl die Produktion als auch das Wachstum ein.

Um die globale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten, müssen die Unternehmen bestehende Fachkräfte ausreichend binden und leistungsorientiert vergüten. Zudem brauchen die Unternehmen flexible Rahmenbedingungen für die Rekrutierung von dringend benötigten Fachkräften im Ausland. Die bestehenden Arbeitsgesetze bereiten 23 Prozent der Unternehmen hierbei große Sorgen (USA: 50 Prozent).

Potenziale schon identifiziert?

Durch verstärkte und nachhaltige Aus- und Weiterbildung sowie die sorgfältige Identifikation der benötigten Fähigkeiten können Unternehmen ihre Leistungs- und Potenzialträger halten. 32 Prozent der europäischen Unternehmen erachten die Ausbildung und das Sichern von Arbeitskräften als wichtigste Tätigkeit des Personalmanagements neben der Rekrutierung von Talenten (11 Prozent).

Budgetreduktionen und Kostensenkungsmassnahmen erscheinen den Unternehmen im Zuge des zunehmenden Mangels an Fachkräften weniger wichtig. Unternehmen sollten daher Potenzialförderung, Mitarbeiterbindung und Personalmarketing mit der gleichen Brille betrachten wie andere finanzielle Investitionen.

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